Hochwasser-Katastrophe 2021



Das Hochwasser am 14. Juli 2021 – eine der schwersten Unwetter-Katastrophen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland – traf auch unseren Verein schwer. Die Vereins-Räumlichkeiten in Swisttal-Odendorf, die Verwaltung und unser inklusives Frühstücks- und Eiscafé „Come in“, wurden vom Hochwasser verwüstet. Sämtliches Equipment des Cafés, wie unsere Eistheke, Kühlschränke, Stühle, Tische, Schränke, Geschirr usw. wurden zerstört. Auch das gesamte Spiel- und Therapiematerial für die Kinder und Jugendlichen mit Autismus und anderen Behinderungsformen kann nicht mehr verwendet werden. Wir waren entsetzt und erschüttert über die Zerstörung, die das Hochwasser im ganzen Ort angerichtet hat. In Gedanken sind wir bei allen Betroffenen, die hier und in anderen Regionen großes Leid erfahren mussten.

Doch nie war die Fortsetzung unserer Vereinsarbeit so wichtig wie heute. Auch wenn wir aufgrund der schrecklichen Hochwasser-katastrophe vieles verloren haben, wird das unsere Motivation nicht mindern. Viele betroffene Menschen sind verzweifelt und müssen sich jetzt einer vollkommen neuen Lebenssituation und schwierigen Herausforderungen stellen. Bei dieser enormen Belastung ist es sehr hilfreich und wichtig, dass die Betroffenen – wenn auch nur zeitweise – so gut wie möglich in den gewohnten Alltag zurückfinden.

Gerade Menschen mit Autismus und anderen Behinderungsformen benötigen in dieser schweren Zeit unsere besondere Unterstützung und Zuwendung. Nie war die Fortsetzung unserer therapeutischen Arbeit so wichtig wie heute. Für Betroffene mit einer Autismus-Spektrum-Störung aus den Hochwassergebieten in Rheinland-Pfalz und NRW bietet der Verein kostenfreie Beratung und Unterstützung an. Dieses Angebot ist unabhängig davon, ob ein Therapieplatz vorhanden ist oder nicht. Im Gespräch können Erlebnisse sortiert, Ideen für neue Strukturen entwickelt und nach weiteren Unterstützungsmöglichkeiten gesucht werden.

 

Dank der vielen Spenden und der Unterstützung, die uns von allen Seitene erreichte, konnten wir bereits etwa sechs Wochen nach dem Hochwasser wieder mit unseren Freizeitangeboten starten. Die schnelle Wiederaufnahme dieser Angebote war uns besonders wichtig, da aufgrund der Katastrophe viele Strukturen und Gewohnheiten, die den Betroffenen Halt und Sicherheit gegeben haben, verloren gegangen sind. Fehlende Strukturen und plötzliche Veränderungen führen insbesondere bei Kindern und Jugendlichen mit Autismus sehr häufig zu Orientierungslosigkeit und Überforderung. Im November konnten wir für unsere Vereinsarbeit neue Räumlichkeiten in Rheinbach anmieten. Wir sind zuversichtlich, schon bald wieder mit unserem Zuverdienstbetrieb starten zu können und dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung schnell an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken, die uns in dieser schweren Zeit bei der Rettung unseres Vereins unterstützt haben. Auch allen Helferinnen und Helfern, die uns zur Seite gestanden und so tatkräftig mit angepackt haben, sind wir unendlich dankbar! Wir sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft, die wir erfahren durften. Wir möchten Euch sagen: Eure Spenden werden sinnvoll eingesetzt und Eure Hilfe lässt uns hoffen!


Unser besonderer Dank gilt der GLOBUS Stiftung, die unseren Verein nach der Hochwasser-Katastrophe mit 100.000 Euro für den Wiederaufbau unterstützt hat. Wir sind überwältigt und bedanken uns für diese unglaublich großzügige Unterstützung.


Auch die ADRA Stiftung hat unseren Verein nach der Hochwasser-Katastrophe in ganz besonderem Maße unterstützt.
Wir bedanken uns ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit und die Spende in Höhe von 30.000 Euro.



Aktuelles

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Wir haben neue Räumlichkeiten angemietet!

15. November 2021

Wir freuen uns sehr, dass wir nach der Hochwasser-Katastrophe für unsere Vereinsarbeit neue Räumlichkeiten in Rheinbach anmieten konnten! Schon bald findet Ihr uns direkt am Rheinbacher Bahnhof in der Bahnhofstraße 37 (ehem. „Café Auszeit“).

Fluthilfe Charity Ride Info-Veranstaltung ein voller Erfolg!

31. Oktober 2021

Mit unserer Info-Veranstaltung am 31. Oktober 2021 wollten wir unter dem Motto „Traumabewältigung nach der Flut“ eine Möglichkeit zum Austausch schaffen, über unsere Arbeit informieren und gemeinsam ins Gespräch kommen. Mehr erfahren

© Nina Wallenborn Fotos

Aufräumarbeiten gehen weiter

26. Juli 2021

Vielen herzlichen Dank allen Helfern und Helferinnen (auch denen, die leider nicht auf dem Foto zu sehen sind) für das tatkräftige Anpacken Heute beim Ausräumen der Verwaltung!

Update: Tausend Dank

24. Juli 2021

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, ohne die wir wahrscheinlich nicht einmal die Türen unserer Räumlichkeiten hätten öffnen können. Von allen Seiten kamen helfende Hände von Menschen , die wir teilweise nicht einmal kannten. Wir sind zutiefst berührt und unendlich dankbar für diese tatkräftige Unterstützung! Auch möchten wir uns bereits jetzt bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken, die uns in dieser schweren Zeit bei der Rettung unseres Vereins unterstützen.

Bitte helft uns, den Verein zu retten!

20. Juli 2021

Erst gestern konnten wir nach der Evakuierung wieder zu unseren Räumlichkeiten in Swisttal-Odendorf vordringen. Wir waren entsetzt und erschüttert über die Zerstörung, die das Hochwasser im ganzen Ort angerichtet hat. In Gedanken sind wir bei allen Betroffenen, die hier und in anderen Regionen großes Leid erfahren müssen.

Auch die Räumlichkeiten unseres Vereins, die Verwaltung und unser inklusives Frühstücks- und Eiscafé „Come in“, wurden vom Hochwasser verwüstet. Sämtliches Equipment des Cafés, wie unsere Eistheke, Kühlschränke, Stühle, Tische, Schränke, Geschirr usw. sind zerstört. Auch das gesamte Spiel- und Therapiematerial für die Kinder und Jugendlichen mit Autismus und anderen Behinderungsformen kann nicht mehr verwendet werden. Die Büroräume der Verwaltung wurden ebenfalls überflutet. Was mit unseren Therapieräumen im schwer betroffenen Bad Neuenahr-Ahrweiler geschehen ist, wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Wir sind dankbar und glücklich, dass unsere beiden Pferde gerettet werden konnten.